Willkommen

  

Dorf von oben.JPG

 

Herzlich Willkommen in Oberbipp

Die Gemeinde Oberbipp liegt am Jurasüdfuss im Oberaargau, Kanton Bern, vor der ersten Jurakette auf etwa 500 Meter über Meer.

 


Die Gemeinde ist durch die 1917 erbaute Eisenbahnlinie der Aare Seeland mobil AG (asm) mit direkten Verbindungen nach Solothurn und Langenthal erschlossen. In Niederbipp bestehen gute Anschlüsse an das SBB-Netz Richtung Oensingen-Olten-Zürich und in Solothurn Richtung Bern und Biel-Neuenburg-Lausanne-Genf. Die Autobahn A1 ist über die beiden Anschlüsse in den Nachbargemeinden Niederbipp und Wangen an der Aare-Wiedlisbach in je ca. 4 Minuten erreichbar. So ist man mit dem Auto in weniger als einer Stunde in den Städten Bern, Basel, Luzern und Zürich.

Oberbipp ist stark im Wachstum. Durch die zahlreichen Bauten, die schon realisiert oder in Planung sind, wird die Einwohnerzahl weiter ansteigen. Mit Hilfe der Wirtschaftsförderung des Kantons Bern konnte die Gemeinde ein neues Industriegebiet in der Niedermatte erschliessen und mehrere Industriebetriebe ansiedeln.

 

Schloss von hinten.JPGAus der Geschichte

Der Name Bipp wird erstmals am 9. März 968 in einer burgundischen Königsurkunde genannt. Das Kloster Moutier-Grandval legte seine Hand auf die Kirche von Bipp. Diese Urkundenstelle zeigt auch die Existenz der Burg Bipp vor über 1000 Jahren. Das Schloss Bipp ist 1268 von Hartmann von Froburg als „castrum nostrum Bippo“ erwähnt.

Im 14. Jahrhundert gingen Schloss und Herrschaft vorerst an die Grafen von Neuenburg-Nidau über, später über die Thiersteiner und Kyburger zum Hause Habsburg.

In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erfolgte die Aufteilung der Altherrschaft Bipp in die Aemter Bipp (Attiswil, Farnern, Oberbipp, Rumisberg, Wiedlisbach) und Erlinsburg (Niederbipp, Waldkirchenfeld, Walliswil-Bipp, Rufshäusern, Wolfisberg). 1413 entschied eine Tagsatzung in Bern die Zwistigkeiten: Bern und Solothurn hatten gemeinsam die Herrschaft Bipp und Bechburg zu verwalten. Der immer noch im Stillen weitergeführte Kampf wurde 1463 durch ein eidgenössisches Schiedsgericht beendet. Bipp kam zu Bern und Bechburg zu Solothurn.

Bis 1798 oblag die Verwaltung des Bipperamtes bernischen Landvögten. Den Entscheid über die Reformation überliessen die Bipper dem Gutdünken der Obrigkeit, welche sich für den neuen Glauben entschied.

1798, nachdem der letzte Landvogt vor den Franzosen geflüchtet war, zerstörten die Bürger von Oberbipp, Rumisberg und Wolfisberg das Schloss Bipp. 1852 kaufte der Basler Johann Jakob Stehlin-Hagenbach (Architekt, Oberstleutnant, Ständerat und später Bürgermeister von Basel) das Schlossgut mit Ruine. Dieser erbaute 1855 anstelle des alten Kornhauses das heutige Herrschaftshaus.

Bis 1829 bestand Oberbipp aus einer Gemeinde. Das neue Tellenreglement und das bernische Gemeindegesetz vom 20. Dezember 1833 machten dann die Trennung zwischen Burger- und Einwohnergemeinde unaufschiebbar. Der Ausscheidungsvertrag von 1837 ist mit geringfügigen Aenderungen noch heute in Kraft.

Eine erste Schule wurde bereits 1673 errichtet. 1823 wurde das heutige Gemeindehaus als erstes Schulhaus erbaut.

Kirche aus Distanz.jpgAn der Stelle, wo heute die Kirche in Oberbipp steht, befand sich im 2./3. Jahrhundert n. Chr. ein römisches Landhaus. Es wurde vermutlich beim Alemanneneinfall um das Jahr 260 zerstört. Eine alemannische oder burgundische Sippe hat dann im 7. Jahrhundert hier ihren Friedhof angelegt.

 

Bereits um die Mitte des 8. Jahrhunderts ist die erste Kirche nachzuweisen. Sie war Johannes dem Täufer geweiht. Um 1100 veranlassten die Froburger den Bau einer romanischen Pfeilerbasilika. Im 15. Jahrhundert erbaute man im spätgotischen Stil einen Kirchturm mit Käsbissendach. 1686 genügte die alte Kirche den Erfordernissen nicht mehr. Bis auf den Turm wurde sie abgerissen und nach Plänen von Münsterbaumeister Abraham Dünz (1630 – 1688) wurde das jetzige Kirchenschiff gebaut.

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